Ein führendes Schweizer Spital hört Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden auf einer Plattform zu.
Kontinuierliches Feedback aus den klinischen Bereichen, zugänglich für die Teams, die darauf reagieren können, mit sehr wenig Aufwand für die IT.
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Das moderne Gesundheitswesen setzt digitale Transformation, patientenzentrierte Versorgung und das Wohlbefinden des Personals auf dieselbe Agenda. Das Kantonsspital Winterthur suchte einen Weg, Feedback im Moment zu erfassen und so aufzubereiten, dass die klinischen Teams handeln können.
Das Spital behandelt jährlich rund 31’000 stationäre und mehr als 340’000 ambulante Patientinnen und Patienten, mit über 4’000 Mitarbeitenden. Feedback in dieser Menge nützt nur, wenn es schnell die richtige Abteilung erreicht.
Einfach erfassen, einfach verteilen, wenig IT-Aufwand
Die Teams, die für eine Abteilung verantwortlich sind, erhalten ihre eigene Echtzeitansicht, setzen Verbesserungen um und treten direkt mit Patientinnen und Patienten in Kontakt. Dafür brauchte es kein langes IT-Projekt.
Die Ergebnisse sind auf Abteilungsebene messbar. In der Augenklinik stieg der Net Promoter Score von 74 im Q2 2024 auf über 83 im Q3 2025.
«Wir haben sandsiv+ gewählt, weil es einfach ist in der Erhebung von Patientendaten und darin, sie den richtigen Leuten zugänglich zu machen. So gewinnen die verantwortlichen Teams Erkenntnisse in Echtzeit, setzen Verbesserungen um und treten direkt mit Patientinnen und Patienten in Kontakt, alles mit minimalem IT-Aufwand.»
Feedback der Mitarbeitenden steht neben Patientenfeedback
Die Plattform integriert, erfasst und analysiert beides. Das macht systemische Probleme sichtbar, statt sie als einzelne Beschwerden stehen zu lassen, und es unterstützt Verbesserungen, die dauerhaft wirken und nicht nur im Moment.
Sie zeigt auch den Zusammenhang, den das Spital gesucht hat. Mitarbeitende, die sich unterstützt fühlen, sorgen für eine bessere Betreuung, und die beiden Datensätze lassen sich endlich nebeneinander lesen.
«Wenn sich unsere Mitarbeitenden wertgeschätzt und unterstützt fühlen, führt das ganz natürlich zu mehr Zuwendung für unsere Patientinnen und Patienten.»
Patientendaten bleiben in der Schweiz
Datensicherheit war ein entscheidender Faktor. Die Plattform entspricht ISO 27001, und Daten von Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden werden gemäss schweizerischen und internationalen Vorschriften verarbeitet. Das Hosting erfolgt in der Schweiz, in Hochsicherheits-Rechenzentren.
Als Nächstes: Patient-Reported Experience Measures
Das KSW plant, PREMs einzuführen, also strukturierte Messgrössen dafür, wie Patientinnen und Patienten ihre Behandlung erlebt haben, um tiefer in einzelne Interaktionen zu gehen.
Quelle: Mitteilung von sandsiv+, Zürich, 25. September 2025, veröffentlicht mit Freigabe des Kunden. Zahlen und Zitate wie veröffentlicht.